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Informationssicherheit, Datendiebstahl, Datenträger und Datenwiederherstellung Tendenzen – Das wird uns in 2019 erwarten

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Informationssicherheit, Datendiebstahl, Datenträger und Datenwiederherstellung Tendenzen – Das wird uns in 2019 erwarten

Es wird in 2019 keine CeBIT mehr geben. Das die seinerzeit erfolgreichste IT Messe einfach so verschwinden würde, war mit die überraschendste Neuigkeit der vergangenen Wochen. Die weitere Entwicklung der Informationstechnik ist hiervon weniger tangiert, zumal die Anzahl an Besuchern in den vergangenen Jahren immer mehr und am Ende drastisch zurückgegangen war.

Cyberangriffe und Ransomware – die neue Herausforderung

Die Bedrohung durch Cyberangriffe steigt deutlich an. Laut einer Studie von Kaspersky Lab stieg die Menge von Ransomware im letzten Jahr um 43 Prozent. Ferner war nach Angabe von Kaspersky im Jahr 2018 international jeder 3. Computer einmal mit einer bösartigen Bedrohung aus dem Internet konfrontiert. Laut einer Umfrage durch DATARECOVERY im Herbst letzten Jahres ( goo.gl/amZKHa ) hatten 2 Prozent der repräsentierten Unternehmen in 2017/2018 einen Verlust von Daten, was auf einen Angriff durch Hacker oder Erpressungstrojaner zurückzuführen war. Der Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V. (Bitkom) gab im November letzten Jahres das Resultat einer Umfrage unter 1000 Usern bekannt ( goo.gl/qnBGRK ). 34 % der Befragten teilten mit, Angst vor Ransomware zu haben. Diese Resultate zeigen einen klaren Trend, der sich auch in 2019 fortsetzen wird. aufgrund der Digitalisierung auch im privaten Umfeld, beispielsweise durch Smart Home Technologien, steigt das Risiko, dass Schadsoftware im lokalen Netzwerk eindringen kann.

IT Sicherheitsbewusstsein erforderlich

Kein Trend, aber eine relevante Notwendigkeit, um steigenden Anforderungen an IT-Security gerecht zu werden, ist das Nutzerverhalten und die Sensibilität für eine gesteigerte IT-Sicherheit Informationssicherheit. Zu diesem Ergebnis kommt auch der Buchautor Jan Bindig in dem neulich publizierten „IT-Security Mindset“ ( https://www.it-security-mindset.de ). Dieses Buch soll vor allem Manager und CEOs aus dem deutschen Mittelstand auf die Gefahren und die Erforderlichkeit von Informationssicherheit aufmerksam machen. Hans-Wilhelm Dünn, Präsident vom Cyber-Sicherheitsrat Deutschland e.V. wie auch Ulrich Seibold, VP Channel Manager bei HPE Deutschland geben in ihrer Beurteilung zur derzeitigen IT-Security Lage im Titel „Das IT-Security Mindset“ kongruent bekannt, dass hauptsächlich beim IT-Sicherheits-Bewusstsein der Mitarbeiter Verbesserungsbedarf besteht. Es ginge dabei nicht bloß um Eine Technische Aufrüstung, sondern überwiegend um die Sensibilisierung von Mitarbeitern. Wie ein Verschließen von Türen und Anschalten von Alarmanlagen ein gängiger Standard in Unternehmen ist, sollten auch digitale Maßnahmen wie Passwortschutz, das Sperren von Bildschirmen und der bewusste Umgang mit eingehenden E-Mails zur alltäglichen Verfahrensweise jeden Mitarbeiters gehören. Außerdem werden Lösungen benötigt, um die Verwendung von beweglichen Endgeräten sicherheitskonform zu verwalten und eventuelle Probleme zeitnah festzustellen.

IT-Security holistisch evaluieren

Selbst wenn das Thema Informationssicherheit schon von zahlreichen Herstellern und Systemhäusern großflächig bearbeitet wird, fehlt es zur Stunde an übergreifenden Konzepten. Daher wird eines der Themen in diesem Jahr die weitere Konsolidierung von einzelnen Security-Insellösungen in den Firmen und Organisationen sein. IT Dienstleister sollten noch verstärkter mit den jeweiligen Security-Fachfirmen in Kooperation treten. Ob es derbei proaktiv um Sicherheit allgemein oder Datenrettung und IT-Forensische Diagnosen geht, ist nicht entscheidend, meint Jan Bindig: „Wichtig ist das Gesamtkonzept IT-Sicherheit, welches auf die Säulen der konkreten Sicherheitsgebiete aufsetzt. Solange hier keine Einheit besteht, kommt es trotz immenser Investitionen immer wieder zu unvorhergesehenen Sicherheitslücken und unnötigen -risiken.“

Cloud IT-Sicherheit

Dank des weiteren Fortschreitens der Digitalisierung befinden sich mittlerweile ca.ein Viertel sensibler digitale Unterlagen auf Datenträgern in der Cloud. Darin sieht Andreas Dangl, Geschäftsführer des Cloud Anbieters Fabasoft Austria GmbH, einen großen Aufhänger für CyberCrime Aktivitäten. Die Sicherheit innerhalb der Cloud ist in Zukunft essentiell bei der Auswahl des Providers. Für Betriebe ist es meist mühsig, die notwendigsten Kriterien zu überprüfen. Derzeit ist das Testat nach dem BSI Katalog Cloud Computing (C5) ein transparentes Gütesiegel ( goo.gl/3j9Uo6 ) für die notwendige IT-Security in der Cloud.

Höhere Aufwendungen durch mehr Datenverluste

Bereits zum 13. Mal wurde die IBM Studie, durchgeführt vom Ponemon Institut ( goo.gl/Gswf4u ), zu den Kosten von Datenverlusten und -diebstählen bekannt gegeben. Die durchschnittlichen Ausgaben nach kritischen Datenvorfällen (Verlust vertraulicher Daten durch Cybercrime, fehlerhafte Datenträger, usw.) lagen mit 3,86 Millionen $ 6,4 Prozent über dem Vorjahr. Pro jeweiligen Datensatz ergeben sich daraus mit fast fünf % über dem Vorjahresergebnis Kostenaufwendungen in Höhe von 148 Dollar.

Die richtige Datensicherungs-Vorgehensweise für 2019

Backups sind seither ein wichtiges Element von EDV. Die hierbei machbaren Verfahrensweisen haben sich – abgesehen von der Datensicherung in die Cloud – in den vergangenen 10 Jahren kaum geändert. Doch noch immer werden Daten oft nicht regelmäßig gesichert. Laut Bitkom sichern drei Viertel der privaten Nutzer nicht in gleichen Abständen ihrer Digitalen Dokumente. Bei Firmen sind es nach der letzten Backup-Studie im Oktober 2018 von DATARECOVERY etwa 60 Prozent, die vor allem lokal gespeicherten Daten ungenügend sichern. Neben der Absicherung von Netzwerken und Serveranlagen sollten im privaten sowohl betrieblichen Umkreis geregelte Backupprozesse neu erarbeitet bzw. eingeführt werden. Auch hierfür gibt es jede Menge Beratungsangebote und Hilfeseiten. Unter anderem hält das BSI auf der Webseite goo.gl/6cHezd eine gute Übersicht zur professionellen Sicherung von Daten bereit.

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