spaß-bei-der-arbeit-natalie-brüne

Spaß bei der Arbeit: Natalie Brüne

Spaß bei der Arbeit ist ein absolutes Muss, sagt Natalie Brüne. Sie ist Gründerin des Portals Friendsome, bei dem Freunde Kontakte für Freunde finden. Und was sie für ihr Herzensprojekt tut, tut sie mit Leidenschaft. Ein Interview über Arbeit, Erfolg und Berufung.

Journalito: Wieso ist Friendsome dein Herzensprojekt?
Natalie: Hinter Friendsome steckte schon von Beginn an ganz viel Herzblut. Das liegt daran, dass die Idee aus meiner ganz eigenen Geschichte erwachsen ist: Ich habe mich selbst auf die Suche nach neuen Kontakten für eine Person begeben, die mir am Herzen liegt. Dass das so viel Spaß machen kann, hätte ich nie gedacht und ich bin sicher, dass diese Freude an der Plattform (und an jedem neuen Nutzer) meine Motivation noch verstärkt hat.

Journalito: Was ist deine große Vision mit dem Projekt?
Natalie: Meine Vision ist sicherlich, dass sich noch viel mehr Menschen für unsere Plattform begeistern können und sich trauen, sich selbst oder jemand anderen anzumelden. Ich stelle mir eine große Friendsome-Community vor, die es möglich macht, dass weitere Menschen zueinanderfinden.

spass-bei-der-arbeit-friendsome

Journalito: Was bedeutet Arbeit für dich?
Natalie: Arbeit sollte meines Erachtens nach nicht nur Mittel zum Zweck sein. Für mich bedeutet Arbeit Lebensinhalt und unter bestimmten Umständen auch Erfüllung. Das Wort Arbeit ist oftmals viel zu negativ besetzt. Ich denke, dass jeder selbst in der Hand hat, dass Arbeit zu mehr wird als nur “Geld verdienen”.

Journalito: Wie wichtig ist es dir, Spaß zu haben bei der Arbeit?
Natalie: Spaß bei der Arbeit ist ein absolutes Muss! Spaß bei der Arbeit zu haben, heißt ja auch, nicht zwingend, dass der nötige Ernst fehlt, um erfolgreich zu sein. Ganz im Gegenteil: Mit etwas Spaß gehen auch schwierigere Aufgaben viel einfacher von der Hand.

Journalito: Wie gehst du mit Schwierigkeiten um, wenn etwas nicht so funktioniert, wie es soll?
Natalie: Ich atme meistens ersteinmal tief durch. Denn beim zweiten Hinsehen hat sich die Panik, die aufkommt, meistens relativiert. Ich setze mich hin und versuche, ganz systematisch an das Problem heranzugehen. Es kann eben dann auch vorkommen, dass ich mir externe Hilfe und Rat einhole.

Journalito: Was bedeutet Erfolg für dich? Ist er dir wichtig?
Natalie: Erfolg ist etwas Schönes. Ich beziehe mich dabei aber nicht ausschließlich auf finanziellen Erfolg. Er kann in verschiedensten Formen vorkommen. Auch kleine Hindernisse, die ich genommen und gemeistert habe, können schon großen Erfolg für mich bedeuten.

spass-bei-der-arbeit-natalie-bruene-friendsome

Journalito: Wie wichtig ist dir Geld?
Natalie: Ich wäre unaufrichtig, wenn ich jetzt sagen würde, dass Geld unwichtig für mich ist. Geld sollte einen gewissen Lebensstandard ermöglichen und macht es manchmal auch einfacher, sich Lebensträume zu erfüllen. Es ist aber keinesfalls entscheidend im Leben. Denn bekanntlich kann man nicht alles mit Geld kaufen. Familie und Freunde zum Beispiel. 

Journalito: Glaubst du, dass es für jeden Menschen eine Berufung gibt?
Natalie: Das klingt für mich zu endgültig und festgefahren. Es gibt sicher Aufgaben im Leben, für die der ein oder andere eher geschaffen ist als andere Menschen. Der Mensch befindet sich meiner Meinung nach aber in einem stetigen Wandel und entwickelt sich manchmal ganz anders als erwartet. Er geht dann in eine Richtung, die er für sich vorher nie für möglich gehalten hatte. Und das ist auch gut so.

Journalito: In einem Interview hast du gesagt, dass du es schade findest, dass viele Ideen aus Angst vor der Selbständigkeit nicht umgesetzt werden. Was meinst du damit?
Natalie: Viele Menschen haben Angst vor der Ungewissheit. Meiner Meinung nach wird man in Deutschland sehr selten vor dem Eintritt ins Arbeitsleben überhaupt mit der Möglichkeit zur Selbständigkeit konfrontiert. In der Schule wird in der Regel der klassische Weg ins direkte Angestelltenverhältnis vorgestellt und die Selbständigkeit häufig vernachlässigt. Man sollte nie vergessen, dass Selbstständigkeit zwar eine gewisse Unsicherheit mit sich bringt, aber auch viele positive Aspekte. Sie erfordert eben nur ein bisschen Mut.

Vielen Dank für das Interview.

 

P.S. Falls du wissen möchtest, wie du Arbeit findest, die du liebst, habe ich einen Buchtipp für dich:

Liebe-deine-Arbeit-katharina-pavlustyk

Previous Post Next Post

You Might Also Like

No Comments

Leave a Reply

Blogverzeichnis - Bloggerei.de blogwolke.de - Das Blog-Verzeichnis BlogPingR.de - Blog Ping-Dienst, Blogmonitor