Traumjob finden, Bücher schreiben: Benjamin Spang

Du willst einen Roman schreiben, tust es aber nicht? „Das Einzige, das dich von einem eigenen Text oder Buch trennt, ist Zeit und Disziplin. Setz dich hin und arbeite“, sagt Benjamin Spang. Der 31-Jährige hat bereits mehrere Bücher geschrieben, gerade einen weiteren Fantasy-Roman veröffentlicht. Sein wichtigster Tipp, wenn du deinen Traumjob finden und Bücher schreiben möchtest: Schreibe jeden Tag.

Kreativ sei er schon immer gewesen, habe früher Comics gezeichnet, später eigene Computerspiele entwickelt. Nachdem ein privates Spieleprojekt im Sande verlaufen war, fing Benjamin an, mit den Charakteren und Welten daraus Geschichten zu schreiben.

Das war vor etwa vier Jahren. Seither schreibt und veröffentlicht der Saarländer Kurzgeschichten und Romane über Vampire und Werwölfe. „Aber ohne Klischees“, sagt er.

Viel Planung vor dem Schreiben

Während einige Autoren einfach drauflos schreiben und eine Geschichte beim Schreiben „bauen“, gehört Benjamin zu den Planern. Und zwar Planern der extremen Sorte, wie er sagt. „Ich arbeite die komplette Handlung vorher aus. Was passiert? Wann passiert es? Wie sieht das Ende der Geschichte aus? Ich muss alles wissen, bevor ich anfange, die Erstfassung zu schreiben.“

Auf diese Weise vermeidet er es, dass sich Logikfehler einschleichen. Ist eine Erstfassung fertig, gibt er sie Testlesern. Und anhand deren Feedback überarbeitet Benjamin seine Geschichten, bis sie ins Lektorat gehen.

Disziplin und Mut gehören dazu

Um als Autor erfolgreich zu sein und davon leben zu können, sei Disziplin unerlässlich. Es sei wichtig, das Schreiben zur Gewohnheit zu machen „wie das tägliche Zähneputzen“.

Schreiben, schreiben, schreiben. Jeden Tag. Sich weiterbilden, Bücher über das Schreiben guter Text lesen, helfe auch.

Zudem sei Mut entscheidend: „Ich kriege oft gesagt, dass Vampire und Werwölfe doch aus der Mode seien. Na und? Das ist es, worüber ich schreiben möchte. Ich lasse mich da nicht verbiegen“, sagt der Autor.

Traumjob finden, vom Schreiben leben

Er ist überzeugt, dass er künftig vom Schreiben leben wird. Für ihn bedeutet das Erfolg als Autor. Aber nicht nur das: „Es macht mir ungeheuren Spaß, mir tolle Dinge auszudenken für die Leser da draußen“, bemerkt der 31-Jährige.

Wenn er Charaktere erschafft, achtet er darauf, dass sie glaubwürdig sind – genauso wie die Handlung selbst. Außerdem versucht Benjamin, am Ende jedes Kapitels einen Cliffhanger einzubauen, einen Spannungsbogen, der sich erst in einem nachfolgenden Kapitel auflöst.

Überraschungen einplanen

Die Technik des Cliffhangers hat insbesondere Dan Brown perfektioniert. Wer seine Romane liest, kann diese oft nicht zur Seite legen – so spannend ist die Geschichte, die Handlung, die den Leser von Kapitel zu Kapitel peitscht.

Auch überraschende Wendungen sind ein gutes Mittel, um Leser ans Buch zu fesseln. „Den Satz ,Nein, ich bin dein Vater‘ von Darth Vader kennt heute so gut wie jeder, weil er so überraschend war und von niemandem erwartet wurde“, erklärt Benjamin.

Er arbeitet täglich – morgens nach dem Aufstehen – daran, spannende Geschichten zu schreiben. Geschichten, bei denen der Leser vergisst, dass er liest und ganz in der von ihm geschaffenen Welt „verschwindet“.

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