Die Macht der Gedanken: So änderst du deinen Fokus

Die meisten Menschen mühen sich ab, sie kämpfen sich durchs Leben, sie stoßen immer wieder auf Widerstände – und verstehen nicht, dass sie sich all die negativen Erlebnisse und Menschen selbst herbeiwünschen. Ja, richtig. Das ist schwer zu vermitteln und die meisten werden das strikt ablehnen. Denn wir ziehen uns gern aus der Verantwortung und machen die Umstände für unsere Situation verantwortlich. Hier erfährst du, wie die Macht der Gedanken wirkt und wie du deinen Fokus ändern kannst.

Aber jetzt mal ehrlich: Wenn du der Überzeugung bist, dass das Leben hart und ungerecht ist, dass jeder sein Päckchen zu tragen hat, dass das Leben kein Spaß ist, dann wird es auch so sein. Wenn du denkst, dass dir nur Ungerechtigkeit widerfährt, wird dir das Leben immer wieder Menschen und Umstände bescheren, die dich in deiner Annahme bestätigen. Du wirst dich immer und immer wieder als Opfer fühlen, ungerecht behandelt und nicht verstanden.

Wenn du der Meinung bist, dass das Leben kein Spaß ist, sondern ernst, wirst du auch nichts zu lachen haben. Du wirst ständig mit Menschen zu tun haben, die dich runterziehen, du wirst Situationen erleben, in denen du lieber weinen möchtest.

Das ist die Macht der Gedanken. Sie wirkt sehr stark.

Sobald du jedoch deinen Fokus änderst, sobald du erkennst, welches Potenzial in dir schlummert, ändert sich dein gesamtes Blickfeld. Es ist wichtig, aus der Opferrolle herauszukommen, Verantwortung zu übernehmen – nicht nur für dein Handeln, sondern insbesondere für deine Gedanken. Mit deinen Gedanken bestimmst du, wie dein Leben verläuft.

 

Wenn du also am Morgen aufstehst und dich gleich über etwas ärgerst, über Tassen, die dein Partner auf dem Tisch über der Spülmaschine hat stehen lassen, wenn du denkst, „der Tag fängt ja gut an…“, programmierst du dich auf negative Weise. Wenn du denkst, „der Tag ist gelaufen“, dann wird dir das Leben anstrengende Menschen oder unangenehme Situationen schicken, damit dein Weltbild bestätigt wird.

Programmiere dich neu

Vielleicht mutet das für dich zu esoterisch an. Aber überlege einmal, wie du mit dir selbst umgehst. Höre mal einen Tag lang auf deine innere Stimme und auf das, was sie zu dir sagt. Wenn du dir morgens vor dem Badezimmerspiegel die Zähne putzt, denkst du „Ich sehe heute wieder blendend aus“ – oder eher „Mann, siehst du scheiße aus“? Lächelst du dir entgegen oder ziehst du die Mundwinkel nach unten, weil du ein Leben führst, mit dem du unzufrieden bist? Wenn du morgens aufstehst, denkst du „Wie toll! Ich darf wieder einen wunderschönen Tag erleben, ich freue mich auf den heutigen Tag! Danke!“ – oder denkst du eher „Schon wieder aufstehen… Ich habe keine Lust darauf und auf meine Arbeit. Am liebsten würde ich mir die Decke über den Kopf ziehen und den ganzen Tag schlafen“?

Du bist der Herr deiner Gedanken. Damit bestimmst du auch, wer in deinem Kopf und deinem Leben das Sagen hat, wer über alles, was dir widerfährt, regiert.

Du hast alles, was es braucht, um glücklich und zufrieden zu sein. Wenn du das erkennst, öffnet sich dir eine Welt, die du nie für möglich gehalten hast.

Achte auf deine Gedanken

Überlege einmal, was du über das Leben denkst, über das Glück, die Liebe, über Geld und Karriere. Oder lege dich an einem Nachmittag, an dem es dir so richtig mies geht, aufs Sofa und schaue, welche Gedanken in dir hoch kommen. „Ich bin nicht gut genug“ oder „Mir passieren nur schlechte Dinge“ oder „Keiner mag mich“. Die ganze Palette.

Schreibe deine Gedanken auf. Und hinterfrage sie an einem anderen Tag, wenn es dir besser geht. Ist es wirklich DEINE Überzeugung, dass du nicht gut genug bist? Dass Glück etwas für Versager ist? Denkst DU wirklich, dass dir im Leben nichts geschenkt wird? Dass du hart arbeiten und kämpfen musst, um die Früchte deiner Arbeit zu ernten?

 

Vielleicht wirst du feststellen, dass deine Überzeugungen im Grunde gar nicht die deinen sind. Vielleicht hast du sie von deinen Eltern, deinen Lehrern, deinen Freunden oder von deinem Partner übernommen.

Die Macht der Gedanken: Ändere die Perspektive

Stelle deine Überzeugungen auf die Probe und kehre sie ins Positive. Schreib neben „Ich bin nicht gut genug“ deine bisher erreichten Erfolge auf, überlege, welche guten Dinge dir passiert sind, wofür du dankbar bist. Und versuche einen Tag lang bei jedem negativen Gedanken einen positiven darüberzulegen. Damit ist nicht gemeint, dass du dir etwas einreden sollst, was du nicht glaubst. Das Gehirn lässt sich nicht veräppeln. Es verwirklicht das, woran du glaubst.

Viele Menschen meinen, das positive Denken funktioniere bei ihnen nicht. Und damit haben sie recht. Denn es reicht leider nicht, sich einfach nur das Gegenteil davon einzureden, was du wirklich denkst. Du musst es auch glauben. Wirklich glauben. Das ist eine größere Anstrengung.

Jeden Tag musst du deinen Gedankenmuskel trainieren, die negative Stimme in deinem Kopf verscheuchen und stattdessen einen besseren Umgang mit dir selbst üben. Das funktioniert meist nicht von einem Tag auf den anderen. Wenn du jedoch durchhältst und konsequent neue, positive Überzeugungen implementierst, wirst du nach einer Weile Erfolge sehen. Du wirst negative Gedanken schneller entlarven und Lügen strafen. Und irgendwann, nach einigen Monaten oder Jahren (ja, es kann wirklich ein langer Weg sein) hast du dein Denken umprogrammiert. 

Mehr Zufriedenheit, mehr Glück

Die Arbeit an sich selbst ist eine lohnende Arbeit. Sie führt zu mehr Zufriedenheit, zu Glücksgefühlen, zu einem positiven Weltbild. Du fühlst dich nicht mehr als Opfer, du siehst stattdessen Möglichkeiten, du erkennst, dass du nun wirklich aufwachst und bewusst lebst. Und dieses Bewusstsein hat eine solche Reinheit, eine solche Stärke. 

Nutze die Macht der Gedanken. Sobald du an dich selbst glaubst und daran, dass das Leben es gut mit dir meint, wird sich selbiges für dich verändern. Du trittst buchstäblich aus der Dunkelheit ins Licht. Du hast nicht mehr das Gefühl, in einem Hamsterrad Runde um Runde zu drehen, sondern fühlst dich endlich frei. Und das ist ein sehr erstrebenswerter Zustand.

Previous Post Next Post

You Might Also Like

2 Comments

  • Reply Christin 19. September 2016 at 23:25

    Ein wunderbarer Beitrag.
    Ich habe mich heute erst mit einem Kumpel darüber unterhalten: wenn wir hier, in Deutschland nicht in der Lage sind, glücklich zu sein, wer dann? Und ja, es ist alles eine Frage der Perspektive – genau, wie du es sagst.
    Kennst du das Buch Flourish von Martin Seligman? Wenn nicht, kann ich es dir sehr empfehlen.
    Viele Grüße sendet dir,
    Christin

    • Reply journalito 20. September 2016 at 11:04

      Hallo liebe Christin,

      vielen Dank für deine Worte. Es stimmt. Die meisten haben es viel besser, als sie glauben…
      Das Buch kenne ich noch nicht, vielen Dank für den Tipp.
      Ich wünsche dir einen großartigen Tag.
      Liebe Grüße
      Katharina

    Leave a Reply

    Blogverzeichnis - Bloggerei.de blogwolke.de - Das Blog-Verzeichnis BlogPingR.de - Blog Ping-Dienst, Blogmonitor