Berufliche Veränderung oder: Warum du endlich anfangen solltest zu leben

Wovon träumst du? Wolltest du schon immer durch die USA reisen? Den Motorradführerschein machen? Eine berufliche Veränderung und etwas tun, worauf du stolz bist? Dann fange an. Fange an zu leben. JETZT ist die richtige Zeit dafür.

Du widmest dein Leben Menschen, die für dich Entscheidungen treffen. Du stehst jeden Morgen auf, um ins Büro zu fahren und Aufgaben zu erledigen, die dir absolut egal sind. Du zählst die Tage bis zu deinem nächsten Urlaub, der immer viel zu schnell vorbei ist.

Okay, viele sind damit irgendwie zufrieden.

Aber bist du es auch? Kannst du dich mit der Vorstellung anfreunden, deinen Job bis zur Rente zu machen? Möchtest du noch 30 oder 40 Jahre für den Traum eines anderen arbeiten und nicht für deinen? Willst du das Leben erst als Pensionär/in genießen?

Wenn du auf diese Fragen mit „nein“ antwortest, wird es höchste Zeit zu handeln.

Unzufriedenheit ist der erste Schritt zum Erfolg. Erst wenn du unzufrieden bist, hast du den Willen, dies zu ändern. Und der Wunsch, eine berufliche Veränderung oder eine allgemeine Verbesserung zu erreichen, motiviert dich zu Taten, die dich voranbringen. Insofern ist Unzufriedenheit nichts Negatives, sie ist gut. Weil du durch die Brille der Unzufriedenheit neue Pfade erkennst, die eigentlich schon immer vor dir lagen.

Also sitze nicht herum und warte darauf, dass jemand für dich eine Entscheidung trifft. Nimm dein Leben in die Hand. Und zwar jetzt.

Warum?

Weil wir im digitalen Zeitalter leben und es so einfach ist wie noch nie, sein eigenes Online-Unternehmen zu starten. Du kannst auf Youtube dein Wissen weitergeben. Du kannst an paradiesischen Orten arbeiten, dein Geld mit dem Schreiben verdienen oder mit dem Verkauf von Produkten bei Amazon.

Du musst nicht mit einem Backpack durch die Welt ziehen, wenn das nicht deine Vorstellung von Glück ist. Du musst deine Wohnung nicht gleich aufgeben, um ortsunabhängig zu arbeiten.

ABER

Wenn du deine Träume beiseite schiebst, wenn du deine Unzufriedenheit ignorierst, wirst du auf Dauer unglücklich. Du wirst dich gefangen fühlen und ohnmächtig. Du wirst irgendwann mit einem Schulterzucken und einem traurigen Lächeln an eine Zeit denken, in der alles möglich gewesen wäre. Du wirst bereuen.

Habe Mut. Habe Vertrauen in deine Stärken. Tue nicht das, was alle anderen tun. Weil das gesellschaftlich akzeptiert ist. Oder „normal“. Finde dich nicht ab mit einer Hierarchie, von der du nichts hältst.

Im Grunde deines Herzens weißt du, was zu tun ist.

Ich habe es auch gewusst. Da war so ein nagendes Gefühl in mir, dass etwas nicht stimmt. Ich hatte gut bezahlte Jobs, tolle Jobs, von denen andere träumen. Und dennoch war ich unglücklich. Ich habe mich eingesperrt gefühlt. Ich hatte nicht Eindruck, als würde ich in meiner Position etwas bewirken.

Eine Zeit lang dachte ich, die Arbeit sei der Grund. Doch nach einem Monat in einem neuen Job kam die Unzufriedenheit wieder. Ich habe tatsächlich lange gebraucht, um zu erkennen warum. Und als mir klar war, dass ich selbständig arbeiten möchte, hatte ich mit Sorgen und Ängsten zu kämpfen.

Wie soll es weitergehen? Wie soll ich künftig mein Geld verdienen? Wie soll mein Leben aussehen?

Alles wichtige Fragen, die ich für mich beantwortet habe. Und selbst dann rang ich noch mit mir und zweifelte. An mir. Meinen Fähigkeiten.

Ich weiß noch wie aufgeregt ich vor dem Gespräch mit meinem Chef war. So nervös war ich nicht einmal beim Vorstellungsgespräch gewesen. Ich wusste nicht, welche Worte ich wählen, welche Gründe ich nennen würde. Als ich ihm gegenüber saß, lag aber alles ganz klar vor mir: Ich kündigte meinen Job. Ich beendete den unbefristeten Vertrag. Ich musste es für mich tun. Hätte ich es nicht, ich hätte es irgendwann bereut. Das weiß ich.

Denn auch ich hatte und habe Träume. Ich will so arbeiten, dass ich stolz auf das Ergebnis bin. Ich will dann arbeiten, wenn ich am produktivsten bin. Ich will mein eigener Chef sein. Ich möchte verreisen, wann ich es will. Ich möchte mehr.

Sicher, die Selbständigkeit bringt auch Schwierigkeiten mit sich. Keine Frage. Aber wenn du an dich und deine Stärken glaubst, schaffst du alles. Also frage dich: Was will ich? Wie will ich leben? Was möchte ich tun?

Du musst nicht sofort losrennen und eine Kündigung schreiben, wenn du dich nicht damit wohl fühlst. Du sollst nur wissen, dass es auch anders geht.

Im Grunde geht es hier um Prioritäten. Was ist dir wichtig im Leben?

Deine Antwort auf diese Frage würde ich gern erfahren. Schreibe mir, was dich davon abhält, das Leben zu führen, von dem du träumst. Lasse dich von Geschichten digitaler Nomaden auf meinem Blog inspirieren. Like meine Seite bei Facebook und abonniere den Newsletter, um mehr über das ortsunabhängige Arbeiten zu erfahren.

Teile diesen Beitrag mit Freunden, die auf der Suche nach ihrem persönlichen Glück sind.

Vor allem aber: Lebe frei. Lebe glücklich. Lebe nach deinen Regeln.

Bis bald.
Katharina

P.S. Falls du wissen möchtest, wie du Arbeit findest, die du liebst, habe ich einen Buchtipp für dich:

Liebe-deine-Arbeit-katharina-pavlustyk

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10 Comments

  • Reply Aline Kniestedt 3. Januar 2016 at 16:46

    Hallo Katharina,

    schöner Beitrag! Glückwunsch und Respekt, dass Du diesen mutigen Schritt gegangen bist!
    Leider kenne ich noch zu viele Menschen, die ihre Zeit mehr mit meckern verbringen, anstatt ernsthaft etwas zu ändern. Die Unzufriedenheit ist zwar groß, aber der entscheidende „Klick-Moment“ war noch nicht da ?!
    Ich mag das Sprichwort „Love it, change it or leave it“ und habe auch einen kleinen Beitrag darüber geschrieben ( http://blog.nicht-streiten.de/2015/11/24/loveitchangeitleaveit/ ) .

    Viele Grüße aus Leipzig
    Aline

    • Reply journalito 3. Januar 2016 at 18:08

      Liebe Aline,
      vielen Dank! Ich habe sehr lange überlegt, bis ich diesen Schritt tatsächlich gegangen bin.
      Das Sprichwort kenne ich – und finde es sehr passend. Man muss sich irgendwann entscheiden, um voranzukommen: Will ich etwas ändern? Oder will ich mich weiter nur über den Status quo beschweren.
      Interessanter Beitrag und spannender Blog übrigens!
      Liebe Grüße
      Katharina

  • Reply Jani (SOS Fernweh) 4. Januar 2016 at 8:15

    Hallo Katharin, vielen Dank für diesen ermutigenden Beitrag, der ganz sicher vielen aus der Seele spricht.

    • Reply journalito 4. Januar 2016 at 11:14

      Hallo Jani,
      vielen Dank für deine Worte!
      Liebe Grüße
      Katharina

  • Reply Monya 6. Januar 2016 at 17:34

    Hallo liebe Katharina,

    mal wieder ein toller Beitrag!! Da ich bei dir so gerne mitlese, möchte ich dir de Liebster-Award weiterreichen: http://becrazygohappy.de/liebster-award/

    Ich finde deinen Beitrag super motivierend, dass vielleicht irgendwann ein Leben außerhalb des Hamsterrades möglich ist und man sich auch einfach trauen muss, seine Träume zu verfolgen. Ob es klappt – wer weiß, aber zumindest hat man es versucht.

    Liebe Grüße und schreib weiter 🙂
    Monya

    • Reply journalito 6. Januar 2016 at 17:40

      Liebe Monya,

      wow, vielen Dank. Ich freue mich, dass du meine Artikel liest – und natürlich auch Über die Nominierung.
      Es gibt so viele Menschen, die beweisen, dass ein selbstbestimmtes Leben fernab von „9 to 5“-Jobs möglich ist. Alles ist möglich, wenn wir an uns selbst glauben…
      Liebe Grüße
      Katharina

  • Reply Julian Kussin 14. Januar 2016 at 16:08

    Hi Kataharina 🙂 Genialer Artikel dem ich nur zustimmen kann. Habe die gleichen Gedanken gehabt etwas ändern zu müssen und habe auch den Schritt von einer gut bezahlten, Erfolgreichen Position ~ in eine Selbstständigkeit gewagt! Die beste Entscheidung meines Lebens. Es lohnt sich immer das zu tun, was für einen selber am besten ist. Raus aus der Komfortzone …Alles hat seinen Preis, auch der Erfolg !
    mach weiter so
    Lieben Gruß
    Julian

    • Reply journalito 15. Januar 2016 at 9:23

      Hey Julian,
      vielen Dank für deine Worte. Es stimmt, wir müssen unser Leben so gestalten, wie wir es möchten. Und es freut mich, dass du deinen Weg schon gefunden hast.
      Liebe Grüße
      Katharina

  • Reply Johanna 15. Januar 2016 at 15:39

    Schöner Artikel 🙂
    Es ist einfach unglaublich, welche Energien plötzlich freigesetzt werden, wenn man endlich der inneren Stimme folgt und anfängt seine Träume in die Tat umzusetzen. Ich fand besonders die Erkenntnis toll, dass das Meiste vor dem ich Angst hatte, sich dann als gar nicht so schwierig herausstellte – Vieles sind einfach Hirngespinste, von denen wir uns daran hindern lassen, das Leben zu leben auf das wir wirklich bock haben!
    Und ich glaube, dein Blog wird noch viele Menschen dazu inspirieren, ihr Leben endlich selbst zu gestalten.

    Lieben Gruß
    Johanna

    • Reply journalito 15. Januar 2016 at 16:12

      Vielen Dank, liebe Johanna!
      Ich hoffe sehr, dass sich mehr Menschen dazu entschließen, das zu tun, was ihnen am Herzen liegt. Und natürlich hoffe ich, mit meinem Blog dazu beitragen zu können, dass sie erkennen, dass es so viele Möglichkeiten gibt.
      Was die Ängste angeht, bin ich bei dir: Ich denke, dass sich alle Schwierigkeiten, die uns riesig erscheinen, plötzlich in Luft auflösen, wenn wir erst anfangen.
      Liebe Grüße
      Katharina

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